Nach intensiven kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnte ein 22-jähriger Mann als Tatverdächtiger eines Raubdelikts vom 23. Oktober 2025 im Regensburger Ostenviertel ermittelt werden.
Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurden neben mehreren Waffen auch eine größere Menge Betäubungsmittel sichergestellt. Gegen den Tatverdächtigen und eine weitere Frau wurden Haftbefehle erlassen. Nach längeren und intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg konnte letztendlich ein 22-jähriger als Tatverdächtiger des damaligen Raubdelikts identifiziert werden.
Am Mittwoch, den 4. November, durchsuchten Einsatzkräfte die Wohnung des Mannes im Regensburger Ostenviertel. Da im Vorfeld Hinweise vorlagen, wonach der Tatverdächtige im Besitz von Waffen sein könnte, wurden zur Durchführung der Wohnungsbetretung Kräfte der PI Spezialeinheiten Nordbayern hinzugezogen. In der Wohnung trafen die Einsatzkräfte den 22-Jährigen sowie eine 23-jährige an.
Im Rahmen der Durchsuchung konnten insgesamt zwei Lang- und drei Kurzwaffen aufgefunden und sichergestellt werden. Dabei handelte es sich um sogenannte PTB- und Anscheinswaffen. Darüber hinaus stellten die Beamten mehr als 300 Ecstasy-Tabletten, eine nicht geringe Menge Kokain sowie über 100 Gramm MDMA sicher. Beide Personen wurden vorläufig festgenommen.
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg ermittelt gegen den 22-Jährigen weiterhin wegen des Verdachts des damaligen schweren Raubes. Zudem richten sich die Ermittlungen gegen beide Personen wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln mit Waffen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg dauern an.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg wurden die beiden Festgenommenen noch am vergangenen Mittwoch dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Dieser erließ gegen beide Personen Haftbefehle. Der 22-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Bei der 23-Jährigen wurde der Haftbefehl unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.