Minus 10 Grad? Kein Problem. Während die meisten ihren Grill im Winter einmotten, heizt Tobias Tengler-Boehm aus Selb seine Keramik-Grills erst richtig ein. Der 46-Jährige hat sich für 2026 vorgenommen, mindestens 400 Mal unter freiem Himmel zu grillen. Seinen Fortschritt dokumentiert er täglich auf Instagram.
📸Tobias’s Instagram: ich_grille_400x_im_jahr (➡️ Link)
Dabei hat alles erst im Sommer 2024 begonnen – mit einem klapprigen Holzkohle-Grill und jeder Menge verbranntem Grillgut. „Ich habe schon immer gerne gekocht, aber mittlerweile ist das Grillen regelrecht zu einer Sucht ausgeartet“, erzählt Tobias. Über den Umweg eines Gasgrills landete er schließlich beim sogenannten Kamado-Grillen: Ei-förmige Keramik-Öfen japanischen Ursprungs, die mit hochwertigen Grillbriketts aus Kokosnussschalen betrieben werden und in der BBQ-Szene längst Kultstatus genießen.
Was die Keramik-Grills so besonders macht? Sie können weit mehr als klassische Bratwürste und Steaks. Ob langsames Garen über Stunden, Schmoren, Räuchern oder sogar Pizza und Brot backen – all das ist möglich. Und dank der hervorragenden Wärmespeicherung der Keramik macht es keinen Unterschied, ob draußen sommerliche 30 Grad oder winterliche Minus 10 Grad herrschen.
Drei sogenannte Big Green Eggs stehen mittlerweile bei Tobias zu Hause – eines davon gehört offiziell seinem 10-jährigen Sohn. Gegrillt wird für die Familie und den Freundeskreis, oft sogar mehrfach am Tag.
Bei der privaten Challenge soll es allerdings nicht bleiben. Für 2026 plant Tobias die Gründung seines Pop-Up-Imbisses „Drachen-Ei Grill“. Zu den Spezialitäten soll unter anderem ein Currywurst-Hot Dog gehören – auch in vegetarischer Variante. Außerdem arbeitet er mit der Selber Biermanufaktur 95100 an eigens produzierten Bierbratwürsten. An wechselnden Standorten und bei verschiedenen Events will er sein Können dann auch öffentlich unter Beweis stellen – natürlich immer mit mindestens einem Keramik-Grill im Gepäck.