Am Donnerstagabend, den 20. August 2026, hat im Zeitraum zwischen 17:15 Uhr und 20:30 Uhr eine heftige Unwetterzelle den südlichen und östlichen Landkreis Schwandorf getroffen und für mindestens 37 technische Hilfeleistungen gesorgt. Die Schwerunkte lagen vor allem in Steinberg am See, Schwarzhofen und Teublitz. Da viele Einsätze direkt bei den örtlichen Feuerwehren gemeldet wurden, dürfte die tatsächliche Schadenszahl noch deutlich höher liegen.
Den Hauptteil der Einsätze machten umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste aus, die Straßen, Fahrzeuge und Gebäude blockierten. In Steinberg am See richteten Sturm und Hagel erhebliche Schäden an Dächern an, sodass Regenwasser in Wohnhäuser eindrang. In Schwarzhofen beschädigte der hagelintensive Sturm unter anderem Dächer, Bäume sowie die Tore des eigenen Feuerwehrgerätehauses. Auch in Teublitz bot sich den Einsatzkräften ein extremes Bild: Hagelmassen ließen die Fahrbahnen sommerlich weiß wie im Winter wirken, während umgestürzte Bäume Verkehrswege und den Bereich der Freizeiteinrichtung Höllohe versperrten.
Kreisbrandrat Christian Demleitner und Kreisbrandmeister Stefan Schmid hoben den unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlichen Feuerwehrleute hervor. Viele Helfer mussten zuerst ihr eigenes Hab und Gut vor den sturzflutartigen Niederschlägen sichern, bevor sie ausrückten, um Straßen freizuräumen und die Bevölkerung zu schützen. Nach intensivem Einsatz konnten die alarmierten Wehren die Gefahrenstellen schrittweise abarbeiten.