Bei Grenzkontrollen auf der A6 haben Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus am Mittwoch (2. September) einen rund 50 Zentimeter langen Schlagstock mit integriertem Elektroschocker sichergestellt. Ein 36-jähriger Osteuropäer hatte den verbotenen Gegenstand griffbereit neben seinem Fahrersitz abgelegt. Gegen ihn wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt, so die Bundespolizei.
Der 36-Jährige Pole reiste am Mittwoch über die A6 aus Tschechien nach Deutschland ein. Bundespolizisten kontrollierten ihn an der Grenzkontrollstelle bei Waidhaus. Die Frage der Beamten, ob er verbotene oder gefährliche Gegenstände mit sich führe, verneinte der Pole zunächst. Bei der anschließenden Durchsicht seines Fahrzeugs entdeckten die Bundespolizisten jedoch einen Schlagstock, der unmittelbar neben dem Fahrersitz abgelegt war. Bei genauerer Betrachtung stellten die Beamten fest, dass in den rund 50 Zentimeter langen Schlagstock zusätzlich ein Elektroschocker integriert war.
Die Bundespolizisten beschlagnahmten den Gegenstand und nahmen eine Strafanzeige auf. Gegen den 36-Jährigen leiteten sie ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann seine Reise fortsetzen.