Bei der Weidener Witt-Gruppe herrscht nach der Bekanntgabe konkreter Sparpläne tiefe Betroffenheit. Das Traditionsunternehmen will insgesamt 229 Stellen streichen, wie am Dienstag offiziell bestätigt wurde.
Der Abbau, der bereits im vergangenen Herbst angekündigt worden war, soll möglichst sozialverträglich über Altersteilzeit und Aufhebungsangebote erfolgen.
Ziel ist es, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Als Gründe für den Sparkurs nennt die Geschäftsführung die stagnierende Nachfrage in der Modebranche sowie massive Kostensteigerungen bei Porto und Papier. Die Witt-Gruppe beschäftigt aktuell rund 3.700 Mitarbeiter.